Die Odin ist am 12. April im Wasser. Wie immer gibt es noch einiges zu tun und das Wetter lädt erst einmal nicht zum Segeln ein.
Am 14. Juli geht es bei SW 4-5 in die “Im Jaich Marina” BHV. Vor der Schleuse gibt es aber noch ein paar Böen 6-7. Nichtsdestotrotz – vorm Regen sind die Leinen fest.
Tags darauf geht es – mal unter Segeln, mal unter Motor – zur LCF in CUX.
Die nächsten zwei Tage sind Hafentage, da es eine Starkwind- und Böen-Warnung mit Gewitterböen 8 bft gibt.
Am Do., d. 18.7. bin ich wieder unterwegs. Passend vor der Schleuse in Brunsbüttel kommt ein grosses Containerschiff Elbaufwärts und eines Elbabwärts. Ich lasse diese passieren und quere die Elbe um 1,5 Std. im Wartebereich der NOK-Schleuse die Däumchen zu drehen. Abends mache ich die Leinen im Gieselau Kanal fest.

Am nächsten Nachmittag mache ich in Möltenort fest.

Zwei Tage später kommt Christoph an Bord. Wir kaufen ein und bringen danach sein Auto nach Kiel in die Parkgarage, um hinterher mit dem “Fördedampfer” zurück nach Möltenort zu schippern.
Der nächste Tag sieht uns bei erst W 4-5, später W 5-6, Richtung Schlei segeln. Für den ersten Tag ist das aber doch etwas viel Wind und so drehen wir irgendwann um und machen in Strande fest. Hier war ich mal vor Jahrzehnten und fand es insgesamt nicht so toll. Inzwischen hat sich der Hafen und der Ort jedoch ganz gut gemacht. Der Hafen Schilksee ist allerdings immer noch die Betonwüste, so wie ich es in Erinnerung hatte.
Am 23. Juli segeln wir bei S 3 nach Eckernförde. Der 24.7. bringt Wind aus der falschen Richtung mit einer Böenwarnung 7. Wir bleiben und machen eine Wanderung entlang der Südküste bis Lindhöft. Ber Bus und Bahn geht am Nachmittag zurück nach Eckernförde. Ab dem zweiten Liegetag kommen €3,50 Kurtaxe zum Liegegeld dazu. 🙁




Bei wenig Wind aus Süd motoren wir erst einmal Richtung Sonderborg. Nach einem Telefonat mit Jörg beschliessen wir jedoch Marstal anzulaufen, um uns dort mit Karin und Jörg zu treffen. Einen Liegeplatz zu finden ist schwierig. Die wenigen freien Boxen sind zu schmal. Letzendlich machen wir zwischen zwei Booten fest. Netterweise löst der Skipper einer Charteryacht seine Backbord Achterleine, nachdem seine Crew es gerade geschafft hatte, diese über einen Dalben zu werfen, der wohl knapp fünf Meter entfernt stand. Die Leine können wir jetzt natürlich viel einfacher belegen. 😉
Nach einem weiteren Hafentag – diesmal wegen viel Wind und Regen – motoren wir am 27.7. nach Flensburg. Am darauffolgenden Tag können wir wieder Segel. Wir landen im Yachtfafen von Sonderborg.


Das nächste Ziel heisst Augustenborg. Dazu passieren wir die “Kong Christian den X’s Bro”.
Dort angekommen schauen wir uns um und versuchen etwas zu essen zu bekommen. Wir werden schliesslich in einem Asia-Imbiss fündig. Allen anderen haben schon geschlossen, bzw. sind im Urlaub. Sehr merkwürdig – ist ja eigentlich noch Saison. Der Hafen ist jedoch sehr schön gelegen.



Unser Nachbarlieger meint in Assens bekommt man immer einen Liegeplatz. So machen wir ans dorthin auf. Es ist sehr warm und so machen wir zwischendurch zum Baden einen Ankerstop in der Dyvig. In Assens angekommen wird wie gehabt der Ort nach einer Möglichkeit zum Essen durchsucht.




Nächster Stop wird Mommark. Der Hafen war ja wegen der letztjährigen Sturmflut geschlossen. Inzwischen gibt es jedoch ein paar Liegeplätze, auch wenn noch einiges auf die Reparatur wartet. Dummerweise hae ich nicht auf den Wind geachtet. Dieser kommt aus Nord und es steht Schwell im Hafen. Auszuhalten – aber trotzdem nicht schön.

Über Maasholm geht es zurück nach Möltenort. Nach zwei Wochen fährt Christoph Heim.
Dort bleibe ich einige Tage und verbringe die Zeit mit Reparaturen, Wäsche machen und Diesel nach tanken. Bernd und Jens kommen zu Besuch. Auch stelle ich fest das die Fahrradtour nach Hornbach eher etwas kürzer ist ( zeitlich gesehen ) , als mit dem “Fördedampfer”. Insgesamt auch ganz nett. Es geht erst an der Fjörde entlang und dann durch den “Wald”. Weiterhin gibt es einen schönen Blick auf die Schwentine und das eine oder andere Strassencafe lädt auf eine Abkühlung ein.
Endlich passt das Wetter und es muss auch kein Umweg wegen der Schiesszeiten gemacht werden. Zwischenstop mache ich in der Klemens Werft in Großenbrode. Die Windvorhersage ist nicht so prickelnd und so mache ich dort noch ein Hafentag. Der kostet allerdings zusätzlich €3,00 Kurtaxe. 🙁
Es geht weiter nach Wismar in den Westhafen um Jörg zu besuchen. Mein Plan ist es die Trave hochzufahren. Jörg hat noch Urlaub und kommt kurz entschlossen mit. Der Wind schwächelt und so geht es unter Motor die Wismarer Bucht raus und schliesslich in die Trave hinein bis Schlutup.
Am nächsten Tag geht es zum Stettiner Yacht Club e. V. an der Teerhofinsel, wo uns eine nette Anlage und ein freundlicher Empfang erwartet. In 10 Min. ist man zu Fuss in Bad Schwartau.
Per Bus oder Bahn ist man auch schnell in Lübeck. Ich nehme allerdings mein Bordfahrrad und für Jörg gibt es beim StYC ein Leihfahrrad. In knapp 30 Min. geht es in die Innenstadt von Lübeck. Der Weg führt durch ein Industriegebiet – nicht so schön. Dafür entschädigt aber auf alle Fälle die Innenstadt. Auf eigenen Kiel kommt man auch nach Lübeck. Allerdings muss man dann eine Brücke passieren, die selten öffnet. Auch muss eigentlich der Liegeplatz Online gebucht werden. Was allerdings wohl nicht richtig funktioniert. Beim StYC hörte ich, das der gebuchte Platz bei mehreren Ausfahrten schon belegt war. Zukünftig würde ich also wieder beim StYC festmachen.


Am So., 18.8. nimmt Jörg denZug nach Wismar. Ich mache am Mo. dann die Leinen los. Plan am Samstag war gewesen nach Neustadt zu segeln, da es die gesamte nächste Woche schwachwindig sein sollte. Nun wird ab Mi. viel Wind vorher gesagt. Leuchturm Kiel bis 42 kn! Über Großenbrode Fähre bin ich Dienstag Nachmittag fest in Möltenort. Am Mi. meldet Leuchturm Kiel Böen bis 10 bft. Am Freitag werden Böen knapp unter 11 bft gemessen.
Am Samstag geht es wieder in den NOK mit Zwischenstop in den Gieselau Kanal.

Am darauf folgenden Tag mache ich in Brunsbüttel fest. Für den nächsten Tag gibt es mal wieder eine Starkwindwarnung mit Böen 8 bft. Ich lege noch einen entspannten Hafentag ein. Der Hafen wird langsam voll.

Wie gehabt gibt es dann einen Zwischenstopp bei der LCF in Cuxhaven um von dort aus in 13 Std. gegen 22:30 Uhr am Liegeplatz Lesum die Leinen fest zu machen.

Zur Statistik:
Seetage 24 / Hafentage 22 macht zusammen 46 Tage unterwegs.
Gesamte Seemeilen 728,6 – davon 543,6 unter Motor und 184,8 unter Segel. Entweder gab es viel Wind oder eben keinen. 🙁